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Die Nassauische Neue Presse schrieb:

Bad Camberg-Würges. Aus einem Versuch, mehr Menschen zum Singen zu bringen, auch wenn sie keine festen Mitglieder eines Chors sind, ist in Würges mittlerweile eine wunderbare Tradition geworden. Jedes Jahr treffen sich Leute, die Spaß am Singen haben, für einige Monate regelmäßig zum Proben, um anschließend als Projektchor unter der Leitung von Thorsten Farnung bei einem Konzert vorzustellen, was sie erarbeitet haben. In diesem Jahr stand das Motto „Pop im ChOhr“ im Mittelpunkt, und tatsächlich gingen die poppig-rockigen Stücke sofort ins Ohr des Publikums, das zahlreich im Würgeser Gemeindehaus einen tollen Konzertabend genoss.

Das Repertoire ging dabei quer durch die letzten Jahrzehnte: von Elvis bis zu den Toten Hosen, von Udo Jürgens bis zu den Eurythmics, von NDW-Hits wie „99 Luftballons“ und „Major Tom“ bis zu aktuellen Hits von Beyoncé und Andreas Burani war für jeden Geschmack etwas dabei. Berührendes wie Udo Lindenbergs „Ich trag dich durch die schweren Zeiten“ oder Grönemeyers „Der Weg“ wechselte ab mit Gute-Laune-Songs wie „Aber bitte mit Sahne“ oder „Tausend und eine Nacht“. Mit dabei war auch der Lieblingsohrwurm des Projektchors „80 Millionen“ von Max Giesinger. Die 40 Sängerinnen und Sänger präsentierten mit sichtbarem Spaß und auf einem beachtlichen Niveau ein 90minütiges Programm, das keine Wünsche offen ließ und von Marion Moog und Steffi Lugner charmant moderiert wurde. Gänsehautmomente bescherte Sabrina Reuter als Solistin mit Celine Dions Hit „My heart will go on“. Auch Sarah Stockmann, Ralf Hohl und Marie Ried traten für einzelne Stücke aus dem Chor heraus und zeigten ihr Talent als Solisten.


Zum Erfolg des Abends trug, wie auch schon in den letzten Jahren, die instrumentale Begleitung einen wesentlichen Teil bei. Die vier jungen Streicherinnen und Streicher sowie der Dirigent selbst am E-Piano untermalten mal sanft, mal kraftvoll, für den rockigen Sound kam eine kleine Band mit E-Gitarre, Bass und Schlagzeug dazu. Eine tolle Mischung, die zusammen mit dem Chor für ein wunderbares Hörerlebnis sorgte.


All das würde nicht funktionieren ohne Torsten Farnung, der als Dirigent und Projektleiter von Beginn dieses Experiments an mit Leib und Seele dabei ist, und jedes Jahr auf's Neue den aktuellen Projektchor, die Musiker und nicht zuletzt das Publikum mit seiner musikalischen Leidenschaft ansteckt. Was passte also als Zugabe besser als Pharell Williams „Happy“? Mit diesem Ohrwurm verließ das begeisterte Publikum den Saal und mehr als einmal war zu hören: „Wir freuen uns schon auf's nächste Jahr!“

Text und Fotos: Julia Schlösser