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Botschaft von Bethlehem in Wort und Gesang Die Pfarrkirche «St. Ferrutius» ist ein beeindruckender und würdevoller Raum für ein Adventskonzert. Sie besticht nicht allein durch ihre Ausmalung, sondern Kirchenraum und Klang bilden hier eine verbindende Einheit – genau der richtige Rahmen für das Adventskonzert des Gesangvereins «Eintracht» Würges.
Die brennenden Kerzen an den Kirchenbänken sollten im halb verdunkelten Gotteshaus auch den Besinnungsgedanken in dieser vorweihnachtlichen Zeit aufgreifen. Hinzu kam der gute Zweck, denn der Spendenerlös aus dem Konzert ist für ein soziales Projekt bestimmt. Vielen dürfte vielleicht noch nicht bekannt sein, dass es im Kreis Limburg-Weilburg eine Notfallseelsorge gibt, deren Mitglieder Opfern und Hinterbliebenen bei schweren Unfällen und sonstigen Krisensituationen ehrenamtlich in der für sie belastenden Zeit beistehen. Hier ist das Geld sicher gut angelegt. Eigentlich kann sich der Würgeser Gesangverein glücklich schätzen, dass sich Alt und Jung gleichermaßen in seinen Reihen zusammenschließen.

Neben dem gemischten Chor ist es der Rentnerchor (eine einmalige Einrichtung im Sängerkreis Limburg!) sowie der Kinder- und Jugendchor, die sich für das Konzert gut präpariert hatten. Und alle hatten den Gedanken, die Botschaft von Bethlehem klingend zu verkünden. Aber auch meditative Texte zwischen den Chorbeiträgen waren geeignet, die Besinnlichkeit herauszustellen.


Nach einem Incertus des 15. Jahrhunderts, ein Hymnus auf die Heilige Dreifaltigkeit, intonierte der ausgewogen besetzte gemischte Chor unter der Leitung von Solveig Wagner Gesänge, die die Heilsbotschaft aufgriffen. «Der Morgenstern ist aufgedrungen» (Michael Praetorius) und «Gelobet seist du Jesus Christ», ein gut durchdachter Satz von Frank Sittel waren hier zwei Beispiele die für die nötige Einstimmung sorgten.


Voller Inbrunst sang dann der Rentnerchor unter der bewährten Leitung von Eberhard Munsch die «Hymne an die Nacht» (Beethoven) sowie «Jubilate», eine altrussische Volksweise, auf den Mariengruß folgend.

Auch der Kinderchor trug in erfrischender Weise zum Gelingen des Konzertes bei. Lichtlieder, wie «Heller Stern in der dunklen Nacht» aus dem Französischen sowie weitere Beiträge aus dem neuen geistlichen Lied, dienten ebenfalls dem Adventsgedanken. Mit weiteren begeisternden Songs aus dem englischen Sprachraum lenkte der Jugendchor viel Aufmerksamkeit auf sich. Michael Knopke hat ein Gespür für diese Literatur, die er wirkungsstark begleitete. Auch im Zusammenwirken beider Chöre vermischten sich die Stimmen gut. Dazwischen folgten immer wieder besinnliche Texte, bevor der gemischte Chor mit Klangqualität sowie der Jugendchor das Programm abschlossen.

Es ein schönes Konzert, das den Menschen im Advent viel Freude bereitet hat.


Um 14 Uhr ist im Saal des Gemeindezentrums schon viel Trubel: Zahlreiche Hobbyaussteller haben ihre Stände aufgebaut, um ihre schönen kreativen Endprodukte zu zeigen und zu verkaufen. Auch Christa Baum ist auf der Hobbyausstellung vertreten mit ihren Acryl- und Aquarellbildern von Würges und Umgebung, welche zum Verkauf stehen. Neben gebastelten Kleinigkeiten hat die Künstlerin Landschaftsmalereien und Porträts sowie selbstverzierte Weihnachtskarten aufgebaut. Viele Besucher stehen an ihrem Stand und schmökern. So auch bei Matthias Rahn, Kristallsucher aus Rheinland-Pfalz. Auf den Tischen liegen Holzarbeiten, wunderschöne Schmuckstücke mit Kristallen und seine Spezialität – kleine Krippen, die er günstig anbietet.


Deckchen und Sterne wohin das Auge reicht: Lotte Honervogt aus Heftrich ist zum ersten Mal in Würges Hier zeigt sie ihre Patchwork-Produkte, in der viel Arbeit und viel Kreativität steckt. Ihr Mann Hermann, so erzählt sie lachend, begleitet sie und darf beim Auf- und Abbau helfen.

Likör, Gelee, Schals und Stulpen stechen bei Rita Thiel aus Waldems-Bermbach ins Auge. Der Hingucker sind ihre selbstgehäkelten Serviettenringe mit Perlaugen, welche sich mit einer roten Serviette zu Weihnachtsmännern verwandeln.

Die vielen Hobbykünstler haben sich für diese Ausstellung einiges einfallen lassen. Renate Fachinger stellte ihre selbstgestalteten Weihnachtskarten mit eigenen Gedichten vor. Ein Teil der Fotografien stammt von ihrem Mann oder von der Tochter. Auf Seide gefilzte Kleidung, Wollstrümpfe in den verschiedensten Farben und Mustern, Teelichter in Form von Schneemännern, Lavendelsäckchen oder Gelee aus Früchten – es war ein schönes und kreatives Kunterbunt zum Verschenken und Freudemachen. Während innen Suchende nach schönen Weihnachtsgeschenken und Dekorationsmöglichkeiten fündig werden, haben sich draußen auf dem Vorplatz die Dritt- und Viertklässler der Würgeser Grundschule platziert. Gemeinsam mit ihrer Lehrerin Elke Leichtfuß spielen sie auf ihren Blockflöten Weihnachtslieder und stimmen die Zuhörer auf den Advent ein. Die kleinen Nikoläuse lesen zwischendurch kurze Weihnachtsgeschichten vor. «Der Winter, der ist da», vernehmen die Besucher der stimmungsvollen Veranstaltung. Kurze Zeit später bieten neben der Flötengruppe auch der Purzel-, der Kinder- und der Rentnerchor sowie der Gemischte Chor des Gesangvereins vorweihnachtliches und besinnliches Liedgut dar. Auch die Jagdhornbläser «Goldener Grund» und der Musikzug des TV Würges bringen Melodien zu Gehör. Und es zeigt sich an diesem zweiten Adventssonntag: Die traditionelle Veranstaltung verbreitet die Atmosphäre der Vorweihnacht in Würges, so dass die Besucher gerne etwas länger verweilen und dem Duft des süßen Gebäcks und leckeren Glühweins folgen.


Für manche ist es das erste Theaterstück, für manche der erste Auftritt überhaupt. Deshalb sind sie auch so aufgeregt. 22 kleine Vampire mit roten Schleifen im Haar und ihren schwarzen Vampirumhängen schlüpfen noch schnell in den Saal – dann eröffneten die ersten, flotten Töne auf dem Klavier und dazu ein fetziger Rhythmus vom Schlagwerk (Raimond Seufert) die Veranstaltung: Das Menschenkind Nina staubt die Regale seines Onkels ab. Derweil findet ihre Schwester Lucy einen alten Reisebericht. Der Onkel war Vampirforscher aus Cambridge.

Es folgen ein Zauberspruch, ein Hilferuf des zahnlosen Vampirs Wilbur (Svenja Häcker), Nebel, flackerndes Licht – und schon befinden sich die beiden im Südgebirge, im Land der Vampire und Fledermäuse. Nina niest, sie hat eine Stauballergie, und Lucy schüttelt den Kopf. Sie ist das genaue Gegenstück ihrer Schwester: Robust, mutig, unempfindlich. Neckereien unter den Geschwistern (Sabina Kaiser und Vanessa Petrik) lassen die Besucher schmunzeln. Die Flugadjutantin Batty (Fiona Müller), die Frau in Sachen Navigation, Wetterkunde, Zeitrechnung, erklärt ihnen Winnies Problem: Seine beiden Eckzähne wackeln schon, und bis zu seinem zehnten Geburtstag muss er mindestens zehn Tropfen Blut schlecken – sonst ergeht es ihm so wie Willi, dem Zahnlosen. Winnie, hervorragend gespielt von Laura Menegazzi, macht während des Stücks die Erfahrung, wie wichtig Freundschaft und der Glaube an sich selbst ist. Der erste Tipp der beiden Menschenkinder: Zahnarzt aufsuchen. Blöd nur, dass sie auf den korrupten Zahnarzt Zacharias Zange (Marie Mühle) treffen, welcher die gezogenen Zähne mit der Fee gegen Edelsteine tauschen will. Gierig, wie die Fee ist, beseitigt sie jeden, der ihr im Weg steht. Und das trifft als erstes den Zahnarzt selbst.Szenewechsel: Im Schloss der Fee brodelt der Saft des Vergessens. Die launische Fee Karla Karfunkula (Daria Kolb) möchte Winnie vom Schloss fernhalten. Doch da helfen weder die zwei mexikanischen Vampire Richie und Ramón (Jacqueline Schuster, Julia Eichhorn) noch die sechs Knoblauchzehen im Schlossgarten (Carmen Häcker, Vanessa Kremer, Kathlin Welker, Silke Janßen, Elena Steiger und Pia Heydasch). Zahnarztgehilfin Patronella Perlweiß (Sophia Lugner), der Wolf Lupotsch (Sarah Lugner) und Winnies Vater Walter Wackelzahn (Michelle Raap) helfen dem jungen Vampir so gut sie können. Die Gefangenen im Schloss werden zu den Komplizen von Nina, Lucy und Winnie. Und auch die zahlreichen Kinder im Publikum helfen den jungen Darstellern gerne, die böse Fee zu besiegen.
15 Minuten vor Mitternacht: Winnie muss sich beeilen, und die Zuschauer fiebern mit. Wird Winnie auf die Fee hereinfallen und den Saft des Vergessens trinken? Doch die Becher werden vertauscht, Winnie ist gerettet und die Fee Gefangene ihrer eigenen Kräfte. Der langanhaltende Applaus zeigte den 45 Kindern, dass sie mit ihrem Chorleiter Michael Knopke einen Volltreffer gelandet hatten. Die Arbeit hatte sich ausgezahlt. Nicht vergessen werden sollen die zahlreichen Helfer hinter der Bühne. Auch ihnen galt ein herzliches Dankeschön. Ein dickes Lob an die jungen Sänger, die große Textsicherheit bewiesen: Das war großartig!
























Der Gesangverein „Eintracht“ 1852 e. V. Würges verbrachte ein Wochenende in Schweigen-Rechtenbach am deutschen Weintor. Gemeinsam ging es freitags los, eine Besichtigung und Führung durch Bad Bergzabern war der erste Programmpunkt. Beim anschließenden gemeinsamen Abend im Hotel Schweigener Hof wurde viel gesungen und gelacht.


Am Samstag Morgen wurde dann Colmar angefahren, wo mit einer Stadtführung die Stadt erkundet wurde. Bis zum Nachmittag waren alle in der schönen Altstadt unterwegs. Noch ein kurzer Abstecher in Riquewir und wir freuten uns auf den zweiten gemütlichen Abend. Ein Abend, an dem kein Auge trocken blieb.....  


Der Abreisetag begann mit einem Besuch im Kakteenland Steinfeld. Viele faszinierte Pflanzen gab es zu bestaunen. Die weitere Fahrt führte uns nach Speyer, wo im Dom ein Ständchen gesungen wurde. Ein kurzer Kaffeestopp in Schwetzingen und weiter ging es bei Wein und Gesang nach Wiesbaden, wo ein gemeinsames Abendessen den Abschluss unserer sehr schönen Fahrt bildete.   Ein herzliches Dankeschön an alle Organisatoren und an die Vizechorleitrein Bärbel Horne.
























Mit einem Geburtstagskonzert im Gemeindezentrum feierten die Sängerinnen und Sänger des gemischten Chors des Gesangvereins «Eintracht» Würges ihr 30-jähriges Bestehen und boten dabei einen Querschnitt ihrer erarbeiteten Chorliteratur, zu der aber auch erstaunlich viele moderne Chorlieder gehören. Schon beim Einzug mit dem beschwingten «Good night, sweetheart» nach einem Satz von Robert Sund und dem «Je ne l’ose dire» (Pierre Certon) spürte man die Freude am Singen und die gute Stimmung innerhalb des Chors. Seit 13 Jahren leitet Solveig Wagner diesen gemischten Chor und gerade bei den traditionellen Chorsätzen merkte man, wie die musikalische Leiterin den Chor geprägt und eine gute Balance zwischen der Entfaltung des Klangvolumens und der stimmlichen Beweglichkeit gefunden hat. Die Chorsätze von Friedrich Silcher, bei denen sich die Worte des Dichters mit der Musik des Komponisten zu einer vielgestaltigen neuen Einheit verbinden, wurden behutsam und gefühlvoll gestaltet. Mit schönen dynamischen Abstufungen erklang «In einem kühlen Grunde» und «Morgen muss ich fort von hier». Rhythmisch bewegt und weit ausgreifend wurde «Geh aus mein Herz, und suche Freud´» (Michael Prätorius) und «Tanzen und Springen» (Hans Leo Haßler) vorgetragen. Solveig Wagner versteht es, Partituren mit unterschiedlichen musikalischen Anforderungen glaubhaft zum Klingen zu bringen; die Sätze «Feinslieb, du hast mich gefangen» (Hanns Leo Hassler) und «Erlaube mir, feins Mädel» (Hans Kracke) mit einem reich bewegten und stimmigen Klangbild zum Teil von tänzerischem Rhythmus geprägt, aber auch das ruhige «Innsbruck, ich muss dich lassen» (Heinrich Isaac) und vor allem den «Abendfrieden» von Franz Schubert nach einem Satz von Hans Schlaud, der mit zu den eindruckvollsten Darbietungen dieses Abends gehörte, empfindsam und fast andächtig gestaltet. Aber es gab auch farbige und schwungvolle Klänge bei diesem Konzert zu hören; mit frischer Entdeckungsfreude tauchten die Sängerinnen und Sänger ein die die Welt der Popmusik und des Musicals mit dem «Only You» (Vincent Clarke) einem Stück, bei dem sich die Männerstimmen als sicheres Fundament und als Begleitung erwiesen; auf einem solchen Fundament kann man vieles aufbauen – leichte Tongebilde wie bei «The Rose» (Amanda McBroom), aber auch anspruchsvolle Harmonien wie bei «When I’m sixtiefour» von den Beatles. Mit dem getragenen «Tourdion» von Pierre Attaignant endete ein abwechslungsreiches und ausgewogenes Konzert; dass es den Zuhörern gefallen hat, bewiesen nicht nur der lang anhaltende Applaus, sondern auch die beiden Zugaben des gemischten Chors.